Als Elementare Grundfunktion des Lebens ist der Atem mit allen Bereich des Organismus eng verknüpft. Direkt oder indirekt nehmen Atemtyp, Atemrhythmus und Atemfrequenz tiefsten Einfluss auf alle Organfunktionen und können ordnend auf ihr Zusammenspiel einwirken. Neurophysiologisch sind hierfür die Vernetzung des Atemzentrums mit anderen vegetativen Zentren des Stammhirns verantwortlich, wie zum Beispiel die Bereiche von denen aus Emotionen, Empfindungen und Muskeltonus gesteuert werden.
Durch den Zugang des Klienten zum Inneren Atem entsteht leibliche Durchlässigkeit und eine Neuordnung der vegetativen Prozesse - organisch, physiologisch, hormonell und neurologisch.
Der Innere Atem schafft so Vertrauen in die eigene Leiblichkeit.

Bilder und Symbole aus dem Unbewussten, die über den Inneren Atem wahrgenommen werden, eröffnen den Zugang zu den Kräften der Selbstheilung.


Die atemtherapeutische Behandlung, Unterstützung und Führung findet in der Regel im Liegen statt, bekleidet und zugedeckt. Es ist die Aufgabe des Therapeuten mit seinen wissenden Händen dem Atemgeschehen des Klienten Raum zu geben.
Der Atemfluss zeigt den Weg. Der Klient wird ermutigt, dieser Spur zu folgen und sich seinem inneren Atem anzuvertrauen. Dadurch verbündet er sich mit seiner eigenen Tiefe und ihrer leiblichen Intelligenz.
Am Schluss der 60 minütigen Behandlungseinheit steht das Gespräch, in dem das Erlebte besprochen wird.


ATEMTHERAPIE
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Wir arbeiten im Stehen, Sitzen und Liegen, mit Bewegung, Stimme und Achtsamkeit.
Das Zentrum der Arbeit ist der Stuhlkreis. Hier finde wir Begegnung und Beziehung sowohl nach Innen zum eigenen Selbst als auch nach Außen zu unserem Gegenüber im Kreis. Der Kreis hat eine eigene Kraft, ist kreativ und stützend. Wir machen die Erfahrung, das aus Beziehung Gesundheit entstehen kann.
WILLKOMMEN